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Tipps&Tricks zur Riva-Software
Wir benutzten zur Erstellung der Utility Filme zur Zeit die Riva-Software der Firma memex GmbH.
Die Riva-Software, wie sie derzeit zur Verfügung steht, bietet aus unserer Sicht nur begrenzte Möglichkeiten zur Erstellung eines Utility Films. Hat man keine besonderen Ansprüche an die Darstellung des Films, sind die standardmäßigen Funktionen sicherlich ausreichend. Möchte man etwas mehr, muss man sich anders behelfen.
Auf dieser Seite möchten wir daher unsere Erfahrungen mit der Riva-Software anderen intessierten Benutzern zur Verfügung stellen.
In dem Zusammenhang freuen wir uns natürlich über Kritik und Anregungen!
Utility Film
Anforderungen an das Zielsystem
Damit die mit der Riva-Software erstellten Utility Filme abgespielt werden können, bedarf es folgender Mindestanforderung an das Zielsystem:
Diese Anforderungen schränken das in Frage kommende Zielsystem entsprechend ein, weil Flash nicht auf allen Endgeräten (z. B. einigen Smartphones) abgespielt werden kann.
Alternativ können Utility Filme aber auch mit HTML5 erstellt werden. Welche Vorteile das hat, können Sie hier nachlesen.
Positionierung von Clipelementen
Clipelemente können in der Riva-Software nur mit der Maus verschoben werden. Dadurch wird die exakte Positionierung sehr schwierig.
Innerhalb eines Films können die Clipelemente noch von einem Clip in den anderen kopiert werden, sodass sie überalll an der gleichen Position und mit der gleichen Größe erscheinen. Schwieriger wird es, wenn der Utility-Film in mehrere kleinere Filme aufgeteilt ist, in denen die Clipelemente ebenfalls identisch dargestellt werden sollen. In jedem Film muss die Positionierung mit der Maus wieder neu durchgeführt werden. Das macht eine 100%-Übereinstimmung so gut wie unmöglich.
Hier kann man sich über einen Umweg helfen, indem man die Riva-rvml-Datei mit einem xml-Editor öffnet. Dort kann die genaue Position und Größe festgelegt werden. Nach dem Abspeichern werden die Änderungen in Riva angezeigt und können dort kontrolliert werden. Sind die Einstellungen zufriedenstellend, können die Clipelemente im xml-Editor in andere Clips des Films oder in die Clips eines anderen Films kopiert werden.
Die Darstellung in einem einfachen xml-Editor ist allerdings sehr unübersichtlich, da dieser beim Öffnen der Riva-Dateien keine Struktur erkennt und alle Informationen hintereinanderweg schreibt. Vorteile bietet da z. B. der Editor "UltraEdit". Die Darstellung des Textes ist hier zwar genauso unübersichtlich, dafür kann man einen "xml-Manager" öffnen, der die gesamte Struktur abbildet. Durch einen Doppelklick auf einen Eintrag im xml-Manager wird direkt zu der entsprechenden Stelle im xml-Text gesprungen.
Änderungen, die man in der Riva-Software durchführt und speichert, werden im Editor sofort aktualisiert. Zur Aktualisierung der Struktur im xml-Manager muss aber erst die rechte Maustaste gedrückt und "Dokument einlesen" ausgewählt werden.